Safeguarding

Was ist Safeguarding?

AGIAMONDO hat sich mit der Safeguarding-Policy dem Schutz vor Gewalt verpflichtet. Wir verstehen Safeguarding als die Gesamtheit der Maßnahmen, die zum Schutz vor Gewalt und zu einem sicheren Arbeitsumfeld beitragen. Insbesondere der Schutz und die Stärkung vulnerabler Personen sind uns wichtig. 

Wer sind vulnerable Personen? Jeder Mensch kann in bestimmten Situationen vulnerabel sein. Einige Gruppen sind besonders häufig von Gewalt betroffen: Kinder, Frauen (mit Gewalterfahrung), Menschen mit Behinderungen, LGBTIQA+-Menschen und Menschen mit Rassismuserfahrungen.

Schutz durch Prävention

Wir haben verschiedene Präventionsmaßnahmen eingesetzt, um Gewalt vorzubeugen:

  • Trainings für Fachkräfte, Berater*innen auf Zeit und Mitarbeitende
  • Verhaltenskodex: Mitarbeiter*innen, Fachkräfte, Berater*innen auf Zeit und Honorarkräfte verpflichten sich zu Verhaltensweisen, die Grenzen wahren und Gewalt vorbeugen
  • Recruitement: verpflichtendes polizeiliches Führungszeugnis
  • Safeguarding-Kultur: persönliche Grenzen können angesprochen werden und werden respektiert

Klare Abläufe

Wir haben Prozesse festgelegt, wie wir handeln, wenn uns von Gewalt berichtet wird. Wichtig ist: Jede*r kann sich an die Ansprechpersonen wenden. Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen zu Gewalt(erfahrungen) können thematisiert werden und werden umgehend und vertraulich behandelt.

Details zu Safeguarding

Hier finden Sie unsere Safeguarding-Policy, wo Sie im Detail über unser Verständnis von Safeguarding sowie unsere Maßnahmen zur Prävention, Intervention und Fallmanagement beschreiben. Auch der Verhaltenskodex ist Teil der Policy.

Deutsch: Download Safeguarding-Policy

English:  Download Safeguarding-Policy

Safeguarding Meldeformular

Wenn Sie Ihre Anonymität wahren möchten und keinen Namen angeben, werden wir Sie nicht kontaktieren können. Wir gehen den Hinweisen selbstverständlich nach und dokumentieren sie, aber können Sie nicht unterstützen.

Wenn Sie Ihre Anonymität wahren möchten und keine Kontaktadresse angeben, werden wir Sie nicht kontaktieren können. Wir gehen den Hinweisen selbstverständlich nach und dokumentieren sie, aber können Sie nicht unterstützen.

Hilfreich ist, wenn Sie bei Ihrer Meldung die folgenden Fragen berücksichtigen:

  • Was ist passiert?
  • Wer hat den Verstoß begangen?
  • Wo ist es passiert?
  • Wann ist es passiert?
  • Wie oft ist es passiert?
  • Wie lässt sich der Verstoß belegen?
  • Gibt es weitere Zeugen?

Wenn Sie nicht wissen, wann sich der Vorfall ereignet hat, teilen Sie uns bitte mit, wann Sie von dem Vorfall erfahren haben.

Hinweis zum Versand von Anhängen: Dateien können versteckte personenbezogene Daten enthalten, die Ihre Anonymität gefährden.

Hiermit stimme ich zu, dass die hier angegebenen Daten an das Fallmanagement-Team weitergegeben werden. Die Angabe der E-Mailadresse ist rein optional und deren Weitergabe findet bei Bedarf nur zur Kontaktaufnahme statt.

* Diese Felder müssen angegeben werden.

 

Unterstützung durch Ansprechpersonen

An diese Personen können Sie sich wenden, wenn Sie eine direkte Ansprechpartner*in wünschen.

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